Gefühle in Amsterdam
Es liegt eine Weile zurück, dennoch absolut unvergesslich …
Amsterdam, eine faszinierende Stadt, besonders im Frühling. Einige Tage verbrachten wir mit Sightseeing, kulinarischen Genüssen, Grachtenfahrten, Wellness und abendlichem Ausgehen.
Irgendwann zog es uns natürlich auch in das Gebiet Voorburgwal-Gracht, das Rotlichtviertel. Dies liegt unmittelbar in Nähe des Radisson SAS Hotel, nur bislang sind wir im Bogen daran vorbei. Aber ich bin nun mal neugierig und bislang kannte ich nur die Hamburger Reeperbahn.
Wir schauten uns um und kamen in Stimmung uns eine erotische Live Show anzuschauen.
Vor der Tür standen die Leute Schlange und als wir dran waren, waren die Plätze alle ausverkauft und es gab noch das Angebot an der Bar zu stehen – natürlich nahmen wir das an, denn sonst wäre die Aktivität im Sande verlaufen, dabei wollte ich so unbedingt!
Nun, Schummerlicht, ein angenehmes Ambiente, leise Musik erwarteten uns, es sah alles sehr harmonisch, sauber aus und wirkte spannend, es strahlte bereits durch das Ambiente Erotik aus.
Mit der Bar konnte ich mich nicht anfreunden und rückte ein Stück näher zur Bühne und kniete davor; perfekt! Meine Begleitung stand 2 Meter neben mir an der Bar und beobachtete das Geschehen von da aus.
Die Show begann!
Das erste Paar kam auf die Bühne; das Motto waren – Märchen – und so inszenierte dies Paar zuerst Aschenputtel. Ein perfektes Bühnenbild, tolle Kostüme. Zuerst war es harmlos doch irgendwann wurde gefummelt, geküsst, dann fielen die Kostüme, zum Teil, dann wurde es heiß … ja, deutlich spürte ich beim Zuschauen eine Erregung, mein Höschen wurde feucht. Es sah keinesfalls gestellt aus; hier prickelte die Luft, Erotik war deutlich zu spüren, man hörte das Atmen der Darsteller (und auch aus dem Publikum), deutlich sichtbare Erektion, feuchte Muschi, Stellungswechsel im Bühnenbild waren für die Zuschauer perfekt, man konnte den wirklichen Akt deutlich erkennen, immer wieder geschah etwas anderes, mal spielten die Damen miteinander, mal waren es drei, lecken, bla**, stöhnen, dann die Erlösung!!!
Deutliches Geflüster und Anspannung im Publikum … die Show wirkte und stimulierte und war dennoch nicht „billig“, keiner der Zuschauer fühlte sich unwohl.
Dann kam das dritte Paar auf die Bühne der Glöckner von Notre Dame, ein etwas kleiner Typ aber eine gigantische Ausstrahlung … auf mich! Ich war so verzaubert, dass ich wohl sehr lasziv schaute, beobachtete. Dies spürte auch der Spieler auf der Bühne Quasimodo schmunzelte mich direkt an. Es blieb unbemerkt von allen – ich saß ja direkt vor der Bühne, er konnte mir nun wirklich in die Augen sehen … und ich fühlte mich, als wären wir allein… nun, höchstens noch zu dritt, denn sein Luststab bewegte sich mit langsamen, tiefen Stößen in „Esmeralda“!
Von diesem Moment an taxierte mich Quasimodo , immer wieder, deutlich sichtbar für alle und ich schaute genauso eindringlich zurück, ich beobachtete gebannt, meine Lust stieg und stieg … wie gerne wäre ich diese Frau gewesen, oben auf der Bühne.
Mittlerweile waren die Blicke so intensiv, meine Augen blitzten, ich vergaß alles um mich herum. Er stieß seine Partnerin oben auf der Bühne von hinten, immer und immer wieder und schaute mich dabei an … lüstern, gierig, immer wieder schmunzelnd, nur dezent aber auch er wollte mich damit anfeuern – es gelang ihm!
Im Publikum ein Raunen, alle versuchten zu erblicken wo Quasimodo hinsah, wen er ansah; somit fielen die Blicke auf MICH! Dies erregte mich noch mehr und ich genoss diesen Moment? )))
Plötzlich winkte mich Quasimodo bei … mit dem Zeigefinger … sanft? Stille? die Zuschauer verharrten und waren gespannt auf meine Reaktion-?.
Ich glaube, ich hatte bis dato noch nie solch eine Geilheit verspürt auf einen Mann, auf den Moment. feucht war mein Slip, meine Beine weich und wacklig vor Erregung, mein Blick gierig, offen, mein Herz pochte wie wild, wie gerne wäre ich auf diese Bühne gestiegen! ich überlegte kurz, aber reine Gedanken waren das nicht. Ich verspürte nur Wolllust! … diesen Schwanz zu fühlen, mich vor all den Leuten hier hinzugeben …
Ich wollte aufstehen, da spürte ich eine Hand auf meiner Schulter… “ich warne Dich, wenn Du das jetzt tust, fahre ich sofort nach Hause; lasse Dich dann nie mehr bei mir sehen!“ sagte mir in diesem Moment meine Begleitung. Ups, den hatte ich total vergessen! Nun war es einfach peinlich … die Leute warteten auf eine Reaktion! So schüttelte ich kaum merklich den Kopf in Richtung Bühne. ..und war enttäuscht. es war vorbei. Dieser Moment war tot!!!
Quasimodo zuckte ebenfalls kaum merklich die Schulter, es sah fast mitleidig aus; er bedauerte es sehr, konnte es aber aufgrund der Beobachtung nachvollziehen … es wäre mit meiner Begleitung einfach nicht gegangen … Als er seinen Saft auf dem Po von „Esmeralda“ ergoss, zwinkerte er mir noch zu, es gab einen gehauchten Kuss und weg war er … die Bühne leer …
Nach der Show traf ich Quasimodo noch mal kurz an der Bar, dort steckte er mir einen Zettel zu, über den Kellner; heimlich; mit der Aufforderung anzurufen … Aber ich war gefangen, die Abreise am nächsten Morgen. ich sah ihn nicht mehr wieder. Außer einem Lächeln, das ich ihm noch an der Bar schenkte gab es nichts .. außer dieser Erinnerung, noch heute verspüre ich diese unbändige Lust bei den Gedanken an die Nacht in Amsterdam!